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Donnerstag, 22 Oktober 2015, 18:43 - Lars Hannig  Allgemein

Vorbereitungen zum Nanowrimo und weitere Veröffentlichung

Wieder einmal steht der National Novel Writing Month bevor. Kurz: Nanowrimo, noch kürzer: Nano.
Bei der Online-Schreibveranstaltung geht es darum, innerhalb der dreißig Tage des Novembers einen Romanentwurf von 50.000 Worten zu schreiben.
Neben einer riesigen Gemeinschaft von Autoren, die sich über die Foren auf der Nanowrimo-Website (www.nanowrimo.org) austauschen und motivieren, gibt es in vielen Städten lokale Treffen. Auch in Deutschland. Wo genau, findet man am besten im Nanowrimo-Forum heraus.

Für diesen Nanowrimo habe ich mir vorgenommen, einen Thriller zu schreiben.
Ihr könnt meine täglichen Fortschritte hier direkt mitverfolgen.
Die Planung läuft bereits auf Hochtouren. Ich bin meinem Vorsatz zu plotten zumindest etwas näher gekommen, als in den Jahren davor. Trotzdem ist die Zeit knapp.
Passend zum Thema Thriller sozusagen.

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Eine weitere Veröffentlichung steht bevor.
Meine zweite Geschichte um Ermittler Robert Fuchs mit dem Titel: »Der Schatten des Pianisten« wird im Moon House Verlag in der Anthologie »Wenn es Nacht wird…« voraussichtlich noch in diesem Jahr erscheinen.


Sonntag, 27 September 2015, 19:08 - Lars Hannig  Allgemein

Tipps vom Profi und Veröffentlichung

Die Brandung des Schreibens ist doch etwas Tolles, wenn auch mitunter etwas Rätselhaftes. Manche Schätze werden ans Ufer gespült und einige werden gefunden, aufgelesen, poliert und zur Schau gestellt. Andere werden zurück ins Meer gezogen und tauchen zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht wieder auf.
In diesem Jahr habe ich mich besonders auf viele kleine Projekte in Form von Kurzgeschichten konzentriert. Auch deshalb, weil ich des Öfteren angeschrieben wurde, wo es denn etwas von mir zu lesen gebe und ich bisher meistens vertrösten musste.
In dem Fall verwies ich auf meine Lesungen oder meine Veröffentlichung in der »Struktur, Tapete«-Anthologie des Ruhrliteratur Verlags.

Ich habe zwar ein Regalfach mit Romanmanuskripten, aber die sind leider noch unveröffentlicht und ich möchte interessierte Leser nicht gleich mit einem dicken Wälzer erschlagen. Meinen Erstlesern bin ich umso dankbarer, dass sie mich auf die gröbsten Schnitzer aufmerksam machen und ich Gelegenheit habe, die Romane reifen zu lassen, bis sie so weit sind. Wie ich in der Vergangenheit bereits sagte, mit Veröffentlichungen habe ich es nicht so eilig. Das Wichtigste ist das Schreiben und mich weiterzuentwickeln.

Meine Erstleser fragen mich nach diesem oder jenem Roman, wann der denn nun erscheine und wieso es so schwierig sei, einen spannenden Roman in einem Verlag unterzubringen. Suchen Verlage nicht andauernd neue Autoren?
An dieser Stelle möchte ich Erfolgsautor Oliver Uschmann zitieren, der auf der diesjährigen Text & Talk in Oelde seine Literatursprechstunde hielt. Er betonte: »Niemand sucht Autoren!«
Was im ersten Moment etwas ernüchternd klingt, ist tatsächlich aber sehr ermutigend und ein wertvoller Hinweis. Immer wieder stolpert man als Jungautor über Anzeigen, in denen Autoren gesucht werden. Was stimmt denn nun?
Oliver Uschmann sprach von seriösen Verlagen, die man vor allem daran erkenne, dass diese eben keine Autoren suchen, kein Geld für Sichtung, Lektorat oder Veröffentlichung nehmen und ein klar definierbares Programm haben.
Zur Erläuterung: Seriöse Verlage brauchen keine Autoren zu suchen, denn sie werden mit Manuskripten überschüttet. Als Autor muss man lernen, sich und seine Stoffe zu bewerben. Glück spielt immer auch eine Rolle. Oft muss man zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Besonders bei kleinen Verlagen kann man Glück haben. Um einen Fuß in die Tür zu bekommen, sind Anthologien ein guter Weg.

Ich war gemeinsam mit meinen Autorenkolleginnen Natascha Herkt und Kathy Kahner (von Kät Arts) vor Ort auf der Text & Talk und konnte mich persönlich in der Autorensprechstunde mit Oliver Uschmann unterhalten. Wir stellten ihm ein paar unserer Romanideen vor.
Er erfasste direkt den Kern meiner Geschichte und bestätigte mein Bauchgefühl. In einem großen Verlag habe ich mit den angesprochenen Projekten schlechte Karten, weil es Genremischungen sind.
Man sieht zwar auch im Verlagsprogramm häufig Genremischungen, aber es wird nicht gerne gesehen, wenn man als Jungautor gleich versucht etwas Unkonventionelles zu schaffen. Aus kommerzieller Sicht klingt das durchaus vernünftig. Man muss schließlich erst einmal zeigen, dass man bestehende Regeln und Konventionen folgen kann, bevor man damit bricht.
Spontan dachte ich darüber nach, eines meiner Projekte umzuschreiben, doch Herr Uschmann deutete direkt an, dass dadurch das Besondere meiner Idee verlorenginge. Das sah ich ein. Besser wäre es, gleich ein Projekt so zu konzipieren, dass es in ein Genre passt.

Übrigens bin ich kaum eine Woche später über einen Verlag gestolpert, bei dem Herr Uschmanns Tipp Gold wert war!
Nach vielen Jahren hatte ich eine schlummernde Idee endlich in die Tat umgesetzt. Meine Autorenkollegin Natascha Herkt war begeistert. Als sie aber hörte, wo ich meine Geschichte einsenden wollte, war ihre Reaktion: »Niemals, nie im Leben sendest du da etwas ein! Auf keinen Fall.«
Mein Bauchgefühl sagte mir etwas Ähnliches, deshalb hatte ich ihr die AGBs des Verlags zu lesen gegeben. Natürlich hatte Natascha Recht. Schon auf der Startseite des Verlags wurde betont, dass Autoren gesucht würden und die Chancen für den Autor einzigartig seien. Bei solchen Versprechen kann ich nur skeptisch eine Augenbraue heben. Es gibt viele Jungautoren, die unbedingt verlegt werden möchten und dabei leider das Kleingedruckte übersehen.

In diesem Jahr habe ich bisher elf Kurzgeschichten an Ausschreibungen geschickt. Davon sind zwei ausgewählt worden. Bei drei Geschichten warte ich noch auf Antwort. Das dauert im Schnitt zwei-vier Monate, je nach Menge der Einsendungen.
Bei zwei Geschichten war ich besonders zuversichtlich. Das Erstleser-Feedback war sehr gut. Ich ging bewusst ein Risiko ein und stellte das Motiv der jeweiligen Ausschreibung auf den Kopf.
Verlag Nummer Eins war begeistert. Verlag Nummer Zwei meldete sich nicht zurück, an sich keine Seltenheit, aber ich vermutete, ihnen hat mein Experiment nicht gefallen. Das ist in Ordnung, denn das Ursprungsthema war mir zu konventionell. Dafür habe ich jetzt eine tolle Geschichte mehr, die ich vielleicht später woanders unterbringen kann.

"Untot"-Anthologie (vorläufiges Cover) vom Sperling Verlag (Bild: Vorläufiges Cover, Sperling Verlag)

Ein tolles Beispiel ist übrigens der Sperling-Verlag, der mir einen erfrischend autorenfreundlichen Vertrag zugeschickt hat. Meine Grusel-Parodie »Versteckspiel im Grabhügelhaus« wird voraussichtlich Ende Oktober 2015 in der »Untot«-Anthologie des Sperling-Verlags erscheinen. Ich freue mich drauf!

Wer übrigens gleich etwas von mir lesen möchte, kann sich gerne bei mir melden. Ich habe die Gültigkeit der Download-Codes für »Der Fall des Herrn Krumm«, meine Steampunk-Detektivgeschichte, auf Mitte Oktober verlängert. Ihr bekommt die Codes direkt bei mir. E-Mail oder Facebook-Nachricht genügt.

Cover_DerFallDesHerrnKrumm_klein

Klappentext: »Ermittler Robert Fuchs und sein junger Gehilfe Emil haben den Ruf selbst die kuriosesten Fälle zu lösen. Doch der Winter steht bevor und das Geschäft läuft schlecht.
Über eine Annonce finden sie einen neuen Klienten. Sie lassen ihre zugige Stube in der Altstadt von Brasston hinter sich und reisen zum Landsitz der Blackwell–Industriellenfamilie.
Ein Sohn des Hausherrn wurde ermordet aufgefunden. Man hat einen Landstreicher in Gewahrsam genommen. Kurz darauf verschwindet der Sohn des Geschäftspartners spurlos aus einem abgeschlossenen Zimmer. Die Kutsche der Blackwells wurde in der Umgebung gesichtet. Der Bericht des zuletzt angeheuerten Ermittlers gibt Rätsel auf. Okkulte Einflüsse seien nicht auszuschließen.«


Mittwoch, 9 September 2015, 20:23 - Lars Hannig  Allgemein

Lesung in Bochum

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(Foto: Nathanael Ullmann)

Unsere Lesung im Rahmen der Reihe NeugeDACHt fand am Donnerstag dem 27.August 2015 auf dem renovierten Dachboden des roten Künstlerhauses der Maarbrücke e.V. statt.
Nach der Arbeit fuhr ich mit meiner Autoren-Kollegin Natascha Herkt und einer Freundin aus Köln, die extra für die Lesung angereist war, zum Veranstaltungsort. Es regnete. Der Abend lud nicht unbedingt dazu ein, das Haus zu verlassen.

Wir waren etwas früh dran und wurden auf den namensgebenden Dachboden geführt, auf dem die Lesung stattfand. Eine persönliche, fast schon private Atmosphäre erwartete Autoren und Zuhörer, die auf Kissen, Sesseln und einem gemütlichen Sofa rund um die kleine Bühne Platz nehmen konnten. Der Regen prasselte leise auf die Dachfenster und untermalte die vorgelesenen Texte. Da es nicht ganz voll war, rückten Zuhörer und Autoren etwas näher zusammen. Ein Mikrofon wurde nicht benötigt, um den Raum mit Geschichten zu füllen.
Als Autoren waren Natascha Herkt, Kathy Kahner, Nina Möller und ich selbst mit dabei.
Uns allen stand, sowohl was Themen als auch Genres anbelangte, ein äußerst abwechslungsreicher Abend bevor.

Natascha Herkt begann mit ihrer düsteren Sci-Fi-Kurzgeschichte »Der Züchter«, ein Text über den Überlebenskampf illegaler Organhändler in einer zukünftigen Welt. Später beschloss sie den Abend mit dem kurzen Prosatext »Ich hatte immer Angst vor Darth Vader«, der dieses Jahr in der Anthologie »Struktur, Tapete« des kürzlich gegründeten Ruhrliteratur-Verlags erschienen ist.
In der Anthologie »Struktur, Tapete« bin übrigens auch ich mit der phantastischen Kurzgeschichte »Eine Reise in vier Wänden« vertreten. (Link)
Kathy Kahner las aus ihrem Roman »Eine dadaistische Reise ins Unaussprechliche«, einer skurrilen Fantasyparodie. Die absurd-komischen Abenteuer ihrer ungleichen Helden, die sich aufmachten, um das friedliche Dorf Nerdistown vor der Riesenfliege Drosophila zu retten, sorgten für viele Lacher im Publikum.
Nina Möller las verschiedene Kapitel aus ihrem noch namenlosen Romanprojekt, das unter anderem in einer geheimnisvollen Buchhandlung spielte, in die sich die Protagonistin verlaufen hatte. Thematisch hatte ich mir zwei sehr unterschiedliche Kurzgeschichten herausgesucht, jeweils mit einem Umfang von circa 14 Minuten. »Spiegelscherben«, eine mysteriöse Liebesgeschichte und »Versteckspiel im Grabhügelhaus«, eine humorvolle Gruselparodie.

Außerdem dachte ich mir etwas Besonderes für interessierte Leser aus. Seit längerer Zeit schreibe ich an einer Steampunk-Welt, in der sowohl mein unveröffentlichter Roman »Lilar Canea« als auch eine Reihe von Detektivgeschichten spielt.
Ursprünglich für verschiedene Wettbewerbe ausgelegt, blieben diese Geschichten um den Ermittler Robert Fuchs bisher ebenfalls unveröffentlicht. Was natürlich sehr schade ist, denn ich glaube an die Geschichten und habe viel Spaß daran, sie zu schreiben.
Um einen Eindruck zu bekommen, wie Robert Fuchs bei meinen Lesern ankommt, entschied ich mich für ein Experiment.
Ich beschloss, die erste Geschichte mit dem Titel »Der Fall des Herrn Krumm« für den limitierten Kreis der Lesungsbesucher, als E-Book bereitzustellen.
Ich wollte nicht nur mit einer schönen Lesung unterhalten, sondern den Besuchern auch etwas geben, das sie mit nach Hause nehmen konnten: meine Visitenkarte mit einem Downloadcode.

Insgesamt floss eine Menge Arbeit in die Vorbereitungen der Lesung und ich glaube, alle beteiligten Autoren freuten sich in gleichem Maße darauf.
Einziger Kritikpunkt: Die Moderation war leider etwas knapp. Vielleicht hätte an der Stelle etwas mehr Information über das Projekt NeugeDACHt und die Autoren weitergeholfen, entweder per Moderation, mit einem Programmzettel oder Ähnlichem. Schließlich kannten die Besucher uns nicht. Meine Lesezeit wollte ich natürlich lieber auf meine Geschichten verwenden, als mich ausgiebig vorzustellen.
Es hätte sich auch angeboten, einen persönlicheren Austausch zwischen Autoren und Zuhörern zu schaffen. Bei meiner Lesung im Bochumer BlueSquare vor einigen Monaten, die vom Schreibzentrum der Ruhr-Uni-Bochum veranstaltet wurde, hat dies trotz größerem Publikum sehr schön funktioniert.
Hätte es mehr Pausen gebraucht? Oder es war der späten Uhrzeit des Werktags geschuldet. Man merkte schon etwas, dass die Konzentration des Publikums nachließ und am Ende nicht nur wir Autoren ziemlich erschöpft waren.
Nichtsdestotrotz hat mir die Lesung viel Spaß gemacht und ich hoffe, auch den Gästen hat es gefallen. Vielen Dank für euer Interesse!
Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bei Organisator Peter Kaufung und Nathanael Ullmann bedanken, der mit tollen Fotos und einem Pressetext die Werbetrommel gerührt hat.

Ergänzung: Meine Geschichte »Versteckspiel im Grabhügelhaus« hat kürzlich einen Verlag gefunden und wird in den nächsten Monaten erscheinen. Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden.

Darüber hinaus habe ich beschlossen, auch die übriggebliebenen Download Codes für meine Steampunk-Detektivgeschichte »Der Fall des Herrn Krumm« zu verteilen. Wer Interesse hat, kann sich gerne bei mir melden. Zum Beispiel ganz einfach per Facebook.

(Artikel von Lars Hannig in Zusammenarbeit mit Natascha Herkt.)


Dienstag, 11 August 2015, 20:09 - Lars Hannig  Allgemein

Lesung am 27.08. in Bochum

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Es gibt wieder eine Lesung! Diesmal im Rahmen der »NeugeDACHt«-Veranstaltungsreihe. Eintritt frei!

Wann? Am 27. August 2015. Einlass: 19:00 Uhr
Wo? An der Maarbrücke 28, 44793 Bochum
Wer? Es lesen: Lars Hannig, Natascha Herkt, Nina Möller und Kathy Kahner.

„So unterschiedlich die vier jungen Menschen sind, so verschieden sind auch ihre Themen: Lars Hannig beispielsweise hat sich schon in den verschiedensten Sparten ausprobiert: Ob Fantasy, Steampunk, Thriller oder Jugendbuch, der 30-Jährige fühlt sich in allen Bereichen wohl. Für NeugeDACHt wird er sich aber vor allem an seine Kurzgeschichten halten: „Die enthalten meist eine reale Komponente, die dann durch übernatürliche Elemente angereichert wird“, sagt der gelernte Gamedesigner. Auch Natascha Herkt beschäftigt sich gerne mit dem realen Alltag mit einer Prise Absurdität. Für die 29-jährige Germanistik- und Komparatistikstudentin ist das Schreiben der pure Ausgleich zum Alltagsleben. – Ähnlich hält es Kathy Kahner, die schon sehr früh zum Schreiben kam, ihre Leidenschaft dann im Studium aus den Augen verlor und erst jetzt, in der Zeit kurz vor dem Master-Abschluss, die alte Liebe wiederentdeckte. Die Wahlbochumerin wird aus einem ihrer größten Projekte vorlesen, das sie nur schwer beschreiben kann: „Es ist ein wenig wie eine Fantasy-Parodie, allerdings nicht immer nur witzig, voller Absurdität und mit dadaistischen Tendenzen“, so Kahner, die in ihrer Freizeit auch Comics zeichnet. Nina Möller, die vierte Autorin, schreibt gerade an einer Geschichte, – die sich noch gar nicht einordnen lässt: „Ich bin selbst noch gespannt, in welche Richtung sie schlussendlich gehen wird“, so die angehende Buchhändlerlin. Ihr Skript in Arbeit, dass sie vorstellen wird, behandelt vor allem die Frage nach der Wahrnehmung auf verschiedensten Ebenen.“

Pressetext und Foto von Nathanael Ullmann.

 


Montag, 6 Juli 2015, 19:20 - Lars Hannig  Allgemein

Neue Veröffentlichung!

Struktur, Tapete Cover

Meine Kurzgeschichte »Eine Reise in vier Wänden« ist erschienen!
Der Protagonist wird sich darüber klar, dass Antworten nicht immer in tiefer Grübelei zu finden sind, und schafft es auf surreale Weise aus seiner beengten Alltagswelt auszubrechen.
Meine Freundin und Schreibkollegin Natascha Herkt ist mit ihrer Erzählung: »Ich hatte immer Angst vor Darth Vader« ebenfalls vertreten.
Eine Geschichte, in der es um den Verlust eines geliebten Menschen geht und um die Spuren, die dieser in seinen Räumen zurückgelassen hat.

Zu Lesen gibt es beide Geschichten in der Bild-Text-Anthologie »Struktur, Tapete«, erschienen im Ruhrliteratur Verlag als Ebook.

DueStorie: Eine Bild-Text-Anthologie, Band 2: Struktur, Tapete (Juni 2015)
»Welche Strukturen verbergen sich in unserem Leben, unseren Träumen und unseren Wohnräumen? Welche Rolle spielen (Wand-)Verkleidungen in unserem Leben und unserer Gefühlswelt? Warum sind Motive so wichtig für das Zusammenleben?
Die 16 Texte und 12 Fotos der Anthologie „Struktur, Tapete“ zeigen deutlich, wie groß der Spielraum zwischen Wachen und Träumen, Leben und Sterben, Erinnerung und Realität ist. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blicken die AutorInnen auf Machtkämpfe, Lebenswillen, Nachbarn, Familienmitglieder und den täglichen Kampf mit der Welt und ihren Tücken. Die FotografInnen führen uns vor Augen, was passiert, wenn Tapete sich löst und die nackte Wahrheit dahinter zum Vorschein kommt, sie entführen uns an entlegene Orte und zu alten Gebäuden, die leer sind und doch voller Erinnerungen.«

 


Dienstag, 9 Juni 2015, 21:02 - Lars Hannig  Allgemein

Alumni-Workshop der Akademie für Kindermedien in Erfurt

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Freitagmorgen, fünfter Juni. Erfurt erwartet mich mit strahlend blauem Himmel.
Vor sieben Jahren war ich zuletzt dort, damals noch als Student und Teilnehmer der Akademie für Kindermedien. Dem einzigen »Masterclass-Programm und die beste Kreativschmiede in Deutschland für Autoren, die Inhalte für Kinder entwickeln« (Zitat: Mario Giordano). Der Schwerpunkt liegt auf Spielfilm, Serie und Buch. In mehreren Wochenworkshops, die über das Jahr verteilt sind, werden Stoffe weiterentwickelt und eine gemeinsame Basis an Sprache und Handwerkszeug geschaffen.
Für mich war es eine sehr spannende und wertvolle Zeit, an die ich gerne zurückdenke.
Zum Jubiläum der Akademie für Kindermedien findet ein Alumni-Workshop statt. Ich nutze die Gelegenheit um neue Akademie-Kollegen kennenzulernen und ehemalige wiederzusehen. Fünfzig Alumni sind, wie ich, dem Ruf der Akademie gefolgt.
Nach einer kurzen Einführung sitze ich in einem abgetrennten Raum und sehe neue Gesichter um mich mit einem gemeinsamen Ziel: Wir entwickeln eine Stoffidee. In unserem Fall für einen Jugendfilm. Gegen Abend stellen sich die Gruppen ihre Stoffe vor.
Es ist kaum zu glauben! Fremde Menschen mit unterschiedlichen Spezialgebieten werden innerhalb kürzester Zeit kreativ und produktiv, entwickeln gemeinsam eine Idee. Und doch fühlt man sich bald nicht mehr so fremd. Wir sprechen eine gemeinsame Sprache durch unsere Akademie-Erfahrung.
Am Abend findet die After-Show-Party des Goldenen Spatz statt. Endlich bietet sich die Gelegenheit, gruppenübergreifend Kollegen kennenzulernen. Im Innenhof des Cosmopolar sind nun auch die frischen Absolventen dieses Jahres mit dabei und erzählen mir bei Bratwurst und Bier von ihren Projekten. Als mein Körper nach dem langen Tag seinen Schlaf einfordert, mache ich mich auf zum Hotel.

150605_AKM_06, Foto: larshannig.de 150605_AKM_05, Foto: larshannig.de

Samstagmorgen. Ich bummele durch die verschlafenen Straßen von Erfurt, sehe mir die Architektur an, das Wetter ist angenehm. Der kurze Exkurs aus meinem Alltag im Ruhrgebiet hat sich gelohnt. Der zweite Workshop-Tag besteht aus Feedbackrunden und es gibt Gelegenheit sich mit vielen anderen Alumni auszutauschen. Jeder Einzelne hat eine spannende Geschichte zu erzählen. Ich werde ermutigt, Exposés zu meinen Romanentwürfen zu schreiben und sie anzubieten.
Herzlichen Dank an die AKM, die Mentoren und Organisatoren für diesen tollen Alumni-Workshop! Ich hoffe auf Weitere und freue mich auf mehr Aktivität in der Community.

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Samstagabend. Mein Wochenende kann beginnen.
Ich bin erschöpft, die lange Zugfahrt zurück ins Ruhrgebiet steckt mir in den Knochen. Ich verschiebe das Wochenende auf Sonntag. Erstmal ausschlafen.
In meinen Träumen laufe ich erneut durch die engen gepflasterten Gassen Erfurts. Sie sind menschenleer. Über mir spenden altmodische Laternen warmes Licht. Ein schöner Ort für einen nächtlichen Spaziergang.

Sonntag. Um halb acht kann ich nicht mehr schlafen. Ich beschließe, mir einen entspannten Tag zu machen und nichts zu tun. Nur E-Mails beantworten, meine Gedanken ordnen, gemütlich mit meiner Freundin frühstücken. Tagsüber zocken wir Splatoon an. Am Abend schauen wir Sherlock.
Den Blogeintrag schreibe ich Montag. Oder Dienstag.

(Fotos: Susanne Biesinger / AKM)


Samstag, 16 Mai 2015, 12:35 - Lars Hannig  Allgemein

Auf der Steamtropolis in Bochum

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Volldampf voraus!
Spätestens seit meinem 2012er-Roman »Lilar Canea« bin ich schriftstellerisch im Genre der viktorianischen Science-Fiction unterwegs und erzähle von einer industriellen Revolution, mechanischen Wunderwerken und schrägen Erfindern, die man in keinem Geschichtsbuch wiederfindet.
Das Thema Steampunk beschäftigt mich seit langem. Erste Spuren gehen auf eine kindliche Faszination für Dampflokomotiven, Dampfmaschinen und Mechanik zurück. Technik, die schon als Kind anschaulich und nachvollziehbar war.
Später folgte meine Leidenschaft für das Viktorianische und Fantastische. Ich begann, beides im Schreiben zu kombinieren, lange bevor ich zum ersten Mal auf das Wort »Steampunk« traf oder herausfand, dass es tatsächlich andere gab, die diese Richtung beschritten.
Ich war in London, Köln und Leipzig um Bands und Künstler wie Abney Park, Professor Elemental oder Voltaire zu sehen und lernte auch Anhänger der Szene kennen, die teilweise ebenso weit gereist waren wie ich.

Am 14. Mai besuchte ich mit meiner Freundin und Schreibkollegin Natascha Herkt den »Steamtropolis«-Event in der Matrix in Bochum. In den Gewölben des klotzigen Gebäudes, das für sich bereits an eine verlassene Fabrik erinnert, fanden sich düstere Gänge voller dunkelbunter Gestalten. Zahlreiche Marktstände boten thematisch passende Kleidung und Handarbeiten an. Das gehört immer mit dazu, ist für mich aber nur eine Seite der Medaille. Es gibt sowohl einschlägige Kostümierung als auch praktische, alltagstaugliche Outfits. Wie in allen Subkulturen gilt: Eine Maske verdeckt mehr, als sie offenbart. Das für mich spannende findet sich in der Fantasie des Einzelnen.
Viel mehr interessierte mich daher, was sich im Obergeschoss abspielte. Dort nämlich erwachte der Zauber des Steampunk-Genres zum Leben. Dort wurden die Geschichten erzählt, die die Fantasie beflügelten. Geschichten waren es schließlich, aus denen das Genre der viktorianischen Science-Fiction oder Retro-Futurismus überhaupt erst hervorging.

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Ich besuchte den Stand des Art Skript Phantastik und Amrûn Verlags und unterhielt mich mit den anwesenden Autoren: Markus Cremer, Daniel Huster und Katharina Fiona Bode.
Mit meiner käuflich erworbenen Beute, zwei signierten Anthologien, setzte ich mich in das Café und hörte den Vortragenden zu, die variantenreich und spannend erzählten.
Besonders ist noch das Filmprojekt »Das Getriebe im Sand« von Valentin Felder und Josua Bauer zu erwähnen. Dabei handelt es sich um einen beeindruckenden Stop-Motion-Kurzfilm, dem man die Leidenschaft und Liebe zum Detail der jungen Filmemacher wirklich anmerkt. Ohne viele Worte darüber zu verlieren, sage ich einfach: Schaut es euch an!

Mir hat Steamtropolis sehr gut gefallen und ich hoffe, es wird weitere Events in diesem Stil geben. Umso mehr hat es mich auch darin bestätigt, meine eigenen Steampunk-Geschichten fortzuführen, denn nicht nur in Amerika, sondern gleich hier vor meiner Tür gibt es Menschen, die sich davon begeistern lassen.


Freitag, 1 Mai 2015, 10:29 - Lars Hannig  Allgemein

Lesung und andere Neuigkeiten

Lesung: "Ins Blaue geschrieben und um die Ecke gebracht" im BlueSquare 21.04.2015

Es ist erster Mai und was besser tun am Tag der Arbeit, als ein bisschen von dem abzuarbeiten, dass zuvor liegen geblieben ist? Dazu zählt auch das Schreiben eines neuen Blogeintrags.

Den Anfang mache ich mit einer kleinen freudigen Nachricht. Trotz der üblichen Hürden der Post im Dortmunder-Norden hat vor kurzem ein unscheinbarer Brief aus Bochum seinen Weg zu mir gefunden. Mein erster Autorenvertrag!
Es dreht sich dabei um die Nutzungsrechte zu meiner Kurzgeschichte »Eine Reise in vier Wänden« die in den nächsten Monaten im Rahmen der Bild-Text-Anthologie „Fassaden|Risse“ der Reihe dueStories als Ebook erscheinen wird.
Übrigens ist meine Freundin und Schreibkollegin Natascha Herkt ebenfalls in der Anthologie vertreten. Natürlich musste das gebührend gefeiert werden. Wir haben leckeres selbstgemachtes Sushi gefuttert.

Wie euch vielleicht bereits aufgefallen ist, habe ich nun auch eine Facebook-Autorenseite. Tadaaa! Folgt ihr und bleibt so stets auf dem Laufenden, was meine Schreibeskapaden angeht. (Ihr findet den Link oben rechts hier im Blog unter dem Header. Oder direkt auf: https://www.facebook.com/lars.hannig)
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei allen bedanken, die die Seite bereits mit »Gefällt mir« markiert haben! Ihr seid toll!

Nun darf ich nicht vergessen, endlich auf die Lesung vom 21.04.2015 im BlueSquare in Bochum einzugehen. Sicher habt ihr bereits auf der Facebook-Seite den geteilten offiziellen Beitrag samt Fotos vom Schreibzentrum der Ruhr-Uni-Bochum gefunden.
Thema der Lesung war »Ins Blaue geschrieben und um die Ecke gebracht«, kurz: Es ging um Mord. Den Grundstein legte die Veranstaltung »Ein Roman in 30 Tagen« des RUB Schreibzentrums. Hierbei handelt es sich um das Pendant zum National Novel Writing Month, an dem ich teilnahm.
Nun sollten Auszüge aus den entstandenen Romanen, die sich um das Thema Mord drehten, vorgetragen werden. Ich las aus meiner Geschichte »The Santa Connection«, die im Nanowrimo 2013 entstand.
„Ein allzu menschlicher Weihnachtsmann brettert in Holzfällerhemd und Lederjacke auf seiner Harley über amerikanische Highways und jagt in Selbstjustiz Verbrecher unter dem Deckmantel seiner Geheimorganisation.“
Die eigentliche Szene, die ich vorlas, habe ich Anfang des Jahres ergänzt, um bei Erstlesern beliebten Nebenfiguren etwas mehr Spielraum zu geben und die Handlung zu verdichten. Diese Szene war in einem Rutsch entstanden, eine Rohfassung.
Am Tag der Lesung hatte ich mir ab Mittag freigenommen. So konnte ich mich schon etwas vorbereiten und sicherstellen, dass ich im zeitlichen Rahmen blieb.
Die Lesezeit betrug nur circa 7-8 Minuten und war aufgrund der Teilnehmerzahl der lesenden Autorinnen streng limitiert. Wir waren zu acht, ich war als einziger männlicher Vertreter des Handwerks mit dabei. Der Quoten-Autor sozusagen. Stimmen aus dem Publikum empörten sich darüber, wenn auch mit einem Augenzwinkern, ob das Schreiben denn zu einer Frauendomäne geworden sei.
Mir war es sehr recht von netten Schreibkolleginnen umgeben zu sein, denn die Stimmung war toll und die vorgetragenen Texte sehr vielseitig. Ich fühlte mich wohl.
Als Erstes war ich an der Reihe, im Laufe des Abends wurden die Texte zunehmend expliziter. Vom Verdacht eines Mordes, dem Auffinden einer Leiche, bis tatsächlich Blut floss.
Nach der Hälfte der Lesung und am Ende gab es eine Fragerunde an die Autoren.
Die Publikumsreaktionen waren sehr gut. Es wurde mehrfach gefragt, ob es die jeweiligen Texte und die zugehörigen Romane irgendwo bereits in lesbarer Form gäbe. Das macht natürlich Mut.
Der Raum im BlueSquare war gut ausgestattet, es gab neue Stühle, Beamer, ein Stehpult, sogar Ansteck-Mikros. Was für ein Segen! So war es deutlich angenehmer als mit einem Stabmikro vor der Nase oder ganz ohne »Verstärkung« zu lesen.
Ich muss wirklich die Organisation des Schreibzentrums und das freundliche Personal des BlueSquare loben. So sollte es immer laufen!
Die Mitarbeiter, allen voran Dr. Ulrike Lange und Dr. Nicole Hinrichs, haben sich wirklich gekümmert und alles lief sehr professionell und herzlich ab. Auch die Stimmung unter uns Lesenden war wirklich toll. Darin lag für mich der Höhepunkt des Abends.
Am Ende waren alle Beteiligten zufrieden, weitere Lesungen sollen folgen.

Zu guter Letzt möchte ich euch von meinen jüngsten Ausschreibungen erzählen.
Der DrachenStern-Fantasik-Preis hat mich mit gleich zwei Ausschreibungen gelockt:

In der Science-Fiction Geschichte »Die Welt nach Carver« zieht ein junger Virtual-Design Student mit einem Fable für Comics in die abgeranzte Wohnung seines kürzlich verstorbenen Physiker-Onkels. Die Bude des Physikers ist bis zur Decke mit alten Aufzeichnungen vollgestopft, ganz zu Schweigen vom Keller. Dort stößt Carver auf eine Maschine, mit der er die Welt verändern und Dinge erschaffen kann. Etwas läuft schief. Nun liegt es an ihm, mit seinem irrationalen Einfallsreichtum die Katastrophe abzuwenden und die Welt zu retten.
Die Fantasy Geschichte »Bis ans Ende der Zeit«, dreht sich um ein skurriles Ehepaar und die Verwirklichung der gemeinsamen Lebensträume im tranigen Küstenort Salzbucht. Als sie sterben, treffen sie mit leichter Verzögerung in einem Luxushotel wieder aufeinander. Noch sind sie nicht bereit für das Jenseits. Der Tod stellte nicht etwa ein Allheilmittel für ihre Probleme dar, nein, die müssten sie schon selbst lösen. Ihnen bleibt bis zum Aufruf einer Coupon-Nummer, bevor die Finsternis sie für immer verschluckt. Es sei denn, sie bekommen ihre »Kommunikationsprobleme« in den Griff.

Nun heißt es warten und Tee trinken. Gaanz viel Tee.


Donnerstag, 5 März 2015, 21:31 - Lars Hannig  Allgemein

Projekte und Lesung

UmDieEckeGebrachtFlyer

Zuletzt habe ich an der Ausschreibung des Art Skript Phantastik Verlags zum Thema »Fantasy Noir« teilgenommen. Es entstand eine düstere Detektivgeschichte mit übernatürlichem Hintergrund in der von Steampunk-Einflüssen geprägten Welt meines »Lilar Canea«-Romans. Ich bin gespannt!
Einen neuen Wettbewerb habe ich noch nicht ins Auge gefasst.

Ich habe mich seit längerem mal wieder etwas gestalterisch und fotografisch betätigt und einen Flyer für eine Lesung zusammengestellt.
Am 21. April nehme ich an einer Lesung vom Schreibzentrum der Ruhr-Uni-Bochum teil, mit dem Thema »Ins Blaue geschrieben und um die Ecke gebracht«. Dabei lesen sieben Autoren/innen Auszüge ihrer Nanowrimo-Projekte, die sich am Thema »Mord« orientieren. Die Lesung findet abends um 18 Uhr im Bluesquare statt. Für meinen Beitrag habe ich mir eine Passage meines Nano-Romans »The Santa Connection« herausgesucht. Zur Veranstaltung

Fürs Erste habe ich also wieder etwas mehr Luft in meinem Zeitplan und kann weiter an besagtem Nano-Projekt pfeilen. Außerdem möchte ich mich an einem Exposé versuchen.


Mittwoch, 28 Januar 2015, 18:40 - Lars Hannig  Allgemein

Zurück zum Schreiben

Das neue Jahr hat begonnen und ich komme erst jetzt dazu einen neuen Eintrag zu schreiben.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Nanowrimo, für den ich den zweiten Teil meines 2011er Steampunk Fantasy Romans „Lilar Canea“ schrieb und ein paar Wochen Urlaub, kehrte ich zu meinem letztjährigen Nano Projekt (Santa Connection) zurück. Zu dem Projekt habe ich schon ein bisschen Leser-Feedback und ergänzte einige Szenen, die die Spannung noch etwas steigern sollen.

Im Moment stehe ich also ein bisschen zwischen verschiedenen Projekten. Auf der einen Seite könnte ich beide Bände von Lilar Canea am besten am Stück überarbeiten, damit der zweite Teil sich vom Ton nicht unterscheidet und das Entwurfsstadium erreicht. Auf der anderen Seite könnte ich mich an die Überarbeitung von Santa Connection machen.

Nebenbei habe ich vor kurzem eine neue Kurzgeschichte für einen Wettbewerb geschrieben und eingereicht. Die Teilnahme an weiteren Wettbewerben ist schon geplant. 😉

Euer Starcat