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Donnerstag, 8 November 2012, 0:59 - Lars Hannig  Allgemein

Der siebte Tag

Obwohl ich mich noch immer gegen den Strom der Zeit vorwärts kämpfen muss und der Wordcount, den ich hinter mir lasse, in diesen Tagen kaum das erhoffte Pensum erreicht, fühle ich mich in meiner Geschichte immer heimischer. Heute liege ich noch gut 400 Worte hinter dem Pensum, aber es war schon ein guter Tag zum Schreiben.

Meine Protagonistin ist mir ein Stück weiter ans Herz gewachsen und so langsam erschließt sich mir ihr Lebensalltag.
Der Erzähler lernt langsam, wann es besser ist mal die Klappe zu halten und der Geschichte ihren Lauf zu lassen, als zuviel vorweg zu nehmen.
Durch das zweite Kapitel habe ich mich erneut durchgekämpft und es ist lebendiger geworden. Ich weiß, eigentlich sollte man im Nano keine Zeit in Überarbeitung stecken, aber mir geht es mehr darum eine gute Geschichte zu erzählen, als um bloßen Wordcount. Ein Kapitel mit 1200+ Worten habe ich ganz verworfen. Lieber habe ich ein paar Worte weniger und dafür eine bessere Basis, mit der ich weiterarbeiten kann, als einen riesigen Wortschwall, der mir nicht gefällt und der später umso mehr Überwindung erfordert, um ihn auseinanderzuklamüsern. (Now that’s a word I do’t use every day.)
Neben dem Pensum von heute fehlt mir ein weiteres Tagespensum zum empfohlenen Wordcount. Neben Arbeit, Lernstress und Alltag fehlte mir schlichtweg die Zeit und Kraft länger zu schreiben. Es soll ja auch die Geschichte weiterbringen und ich schreibe ungern für den Papierkorb. Zum Glück gibt es ja noch Wochenenden. Ich hoffe bei der Gelegenheit neben dem Lernen auch wieder etwas aufzuholen.

Euer Starcat