Autorenhomepage Datenschutz            
Mittwoch, 31 Oktober 2012, 9:09 - Lars Hannig  Allgemein

Meine Synopsis passend zu Halloween

Morgen ist es tatsächlich schon soweit- der Nanowrimo 2012 beginnt! Habt ihr schon alles vorbereitet? Den Wecker vorgestellt? Familie und Freunden darauf vorbereitet, dass ihr in den Schreibzeiten für nichts und niemanden zu sprechen seid? Das Telefon aus der Wand gerissen? Das Smartphone in der hintersten Ecke vergraben? Alle Internetseiten gesperrt, die nichts mit Recherche oder Nano zu tun haben? Euren Koffeinvorrat aufgestockt? Eure Schreibtalismane herausgekramt? Papiervorrat gesichert, Bleistifte angespitzt, Füller im Holster und genug Tintenpatronen im Gurt? Alle Systeme auf Nano! Dann kann es ja losgehen!
Besonders praktisch in diesem Jahr ist, das Allerheiligen auf den ersten November fällt. Der Beginn des Nano ist also wortwörtlich ein Tag zum Feiern und eine Gelegenheit einen kleinen Vorsprung einzuholen.
Grundsätzlich kann ich am besten morgens schreiben, direkt nach dem Aufstehen. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit fällt es zwar etwas schwerer das kuschelige Bett zu verlassen, aber was tut man nicht alles, um einem Traum nachzugehen?
Ich bin es schon gewohnt, früh aufzustehen und etwas Zeit zum Schreiben zu haben. Für den Nano habe ich mir vorgenommen, mir mindestens eine Stunde mehr zu nehmen, damit es nicht in unnötigem Stress ausartet. Den habe ich im November schließlich noch genug. Die Abschlussprüfung meiner Ausbildung steht an und ich muss den ganzen Lehrstoff in nur zwei Wochen wiederholen und nebenbei noch eine Projektarbeit abliefern. Doch genug davon. Zurück zum Nano!
Im letzten Eintrag habe ich ja schon angedeutet, dass ich mich endlich für eine Geschichte entschieden habe. Bisher habe ich für keine Nano Geschichte so wenig geplant, wie für diese. Soweit gibt es bloß eine knappe Synopsis. Doch die möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

„Juliane K ist 27, attraktiv, hat ihr Diplom in Biochemie mit Auszeichnung gemacht und schnell eine Doktorandenstelle an einem Münchener Institut gefunden. Das Negativimage der Schulzeit, ein „Streber“ und „Bücherwurm“ zu sein, hat ihr im Nachhinein einige Tore geöffnet. Sie ist ehrgeizig, fleißig, freundlich und ihr Lebenslauf ist makellos. Sie ist eine unauffällige Mieterin und lebt in einem kleinen Apartment. Für Kontakte neben der Arbeit bleibt keine Zeit.
Als ihr Vater, der bekannte Genetiker Dr Konstantin K stirbt, reist sie für die Beisetzung in ihre Heimatstadt, Ebersfeld im Münsterland, zurück. Der Verlust nimmt sie sehr stark mit. Ihre eigenen Träume hat sie stets hinten angestellt und ihre Karriere danach ausgerichtet eines Tages gemeinsam mit ihrem Vater zu forschen. Alles, was sie sich aufgebaut hat, scheint über Nacht sinnlos geworden zu sein. Inmitten ihrer Trauer und Sinnkrise sieht sie sich mit den Schatten ihrer Vergangenheit konfrontiert.
Sie kommt an ihrer ehemaligen Schule vorbei und sieht sich selbst in einem jugendlichen Mädchen, das von einer Gruppe Mitschülern fertiggemacht wird. Der lauteste der Jungen ist nicht weit vom Stamm gefallen- wie sich zeigt hat schon sein älterer Bruder Juliane die Schulzeit zur Hölle gemacht.
Vielleicht liegt doch ein tieferer Sinn darin zurückzukehren, denkt Juliane. Sie freundet sich mit Amelie, der Außenseiterin an. Die Achtzehnjährige ist froh um ihre erwachsenere Freundin, die ihr Mut zuspricht und sie versteht. Sie sind einander nicht unähnlich.
Als Amelie sie in ihrem Elternhaus besucht, weiht Juliane sie in ihren Plan ein. Sie gibt Amelie eine Chance, die sie selbst nie hatte- eine Chance auf Wiedergutmachung. Sich zu wehren. Es ihren Peinigern so richtig zu zeigen, damit sie ein für alle Mal in Ruhe gelassen wird.
Doch Amelie bekommt durch die plötzliche aufdringliche Art ihrer neuen Freundin Angst und möchte gehen. Es kommt zu einem Gerangel. Bevor Juliane klar wird, was geschieht, liegt Amelie bewusstlos auf ihrer Couch. Manche Menschen muss man vielleicht zu ihrem Glück zwingen, denkt Juliane. In jedem Fall ist es zu spät, die Sache einfach auf sich beruhen zu lassen…“

Wie ihr sicher schon vermutet, handelt es sich um einen Thriller. Passend zu Halloween wage ich mich auf neuen Boden. Ich bin schon sehr gespannt, wie sich die Geschichte entwickelt und ob die Charaktere tatsächlich so sind, wie ich sie mir im Moment vorstelle. Ich kann es kaum erwarten, in die Tasten zu hauen!

Euer Starcat