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Donnerstag, 14 April 2016, 6:06 - Lars Hannig  Allgemein

Steampunk-Romanprojekt: Lilar Canea

Bei meinem großen Romanprojekt in diesem Jahr geht es mir darum, ein Manuskript mit Exposé beim entsprechenden Verlag anbieten zu können. (Hier war die Leipziger Buchmesse eine großartige Orientierung und sehr motivierend.)

Zuerst musste ich mich für einen geeigneten Roman entscheiden.
Die Entscheidung ist auf meinen Steampunk-Fantasy-Roman »Lilar Canea« gefallen. Vielen Dank an meine Testleser für eure Begeisterung und Unterstützung.

Was hat das zu bedeuten, wenn ich doch schon ein Manuskript habe?
Die Romanidee ist gut, die Umsetzung würde ich heute ganz anders angehen, sie kam zwar gut an, überzeugt mich heute aber nicht mehr. Sowohl mein Schreibstil als auch die Welt der Geschichte haben sich stark weiterentwickelt.

Lilar Canea wird also ein komplett neues Manuskript.
Leser meiner Steampunk-Detektivgeschichten um Ermittler Robert Fuchs werden sich in der Welt gleich Zuhause fühlen, denn der Roman von 2011 legte den Grundstein für alles Weitere.
Ihr dürft gespannt sein.


Montag, 28 März 2016, 10:07 - Lars Hannig  Allgemein

»Autoren sind keine guten Gamedesigner. Filmleute sowieso nicht.«

»Autoren sind keine guten Gamedesigner. Filmleute sowieso nicht.«
Diese Aussage hat sich schon fast zu einem Mantra entwickelt. Zum Beweis werden unzählige schlechte Lizenzspiele aufgeführt. Die Autorenthematik fällt dabei auch gleich unter den Teppich, denn wenn schon die Filmleute schlecht abschneiden, was kann ein einzelner Autor da schon besser machen?
Die Aussage ist natürlich eine Verallgemeinerung. Sie impliziert, dass Gamedesigner etwas haben, was anderen Kreativen fehlt. Gerne wird betont, wie viel Computerspiele zu bieten haben und wie viel komplexer es ist ein Spiel zu entwickeln, als einen Roman zu schreiben oder einen Film zu drehen.
Jeder betont gerne, wie schwierig seine eigene Arbeit doch ist.
Es kommt eine Lawine vielfältiger Disziplinen an einem Tisch zusammen, um ein Spiel zu verwirklichen. Im Optimalfall stimmt das auch. Wobei hier eine weitere Verallgemeinerung nur leise geflüstert wird: Computerspiele sind Konsumgut und in den meisten Studios, auch in Deutschland, mag man sich kaum Kreativität leisten. Ohne genauere Zielgruppendefinition gilt der Standard: 14-29 jährig, männlich. Entwickelt wird, was sich bewährt hat. Das finanzielle und zeitliche Budget reicht nie aus und da rutscht das Augenmerk schon mal von der Gesamtqualität auf einzelne Merkmale, die poliert werden um Spontankäufer anzulocken.
Die Zeiten sind schnelllebiger geworden, das ist nicht nur bei Computerspielen so.

Aber zurück zur ursprünglichen Aussage. Autoren und Regisseure sind also meistens keine guten Gamedesigner.
Dabei wird der Umkehrschluss gerne außer acht gelassen.
Gamedesigner sind ebenso wenig von Natur aus fähige Autoren oder könnten beim Film die Rolle eines Regisseurs übernehmen, trotz möglicher Überschneidungen der Tätigkeiten.
Das Grundproblem liegt bei diesen Aussagen in der Verallgemeinerung.
Der Einfachheit halber definiere ich »Gut« als Schnittmenge der Techniken und Erzählweisen populärer Unterhaltung.
Oft genug sind demnach Gamedesigner aus mangelnder Erfahrung schon keine guten Gamedesigner. Viele haben nicht den Freiraum etwas Originelles zu schaffen und abgesehen davon auch ganz andere Sorgen. Nicht jeder Autor, der Erfolg hat, schreibt hochwertig. Regisseure werden nicht mit einem Oscar in der Hand geboren.
Um sein Handwerk zu meistern braucht es vieles. Vor allem aber Zeit und Erfahrung. Es bedeutet, sich einzugestehen, dass man auch nur ein Mensch ist, sein Bestes zu geben und sich nicht auf Leistungen auszuruhen. Die eigene Herangehensweise stets zu hinterfragen und an seinen Schwächen zu arbeiten.
Wer tatsächlich von sich glaubt, er hätte etwas, das für andere unerreichbar ist, muss sich seine Arroganz stets hart verdienen und wird schneller überholt und vergessen sein, als ihm lieb ist.
Ob Schriftsteller, Film- oder Gameleute, es sind Einsteiger und Festgefahrene die auf den Zug aufspringen und nur zu gerne derart übereilte Floskeln von sich geben und sie als Leitfaden verwenden.
Als Autor werde ich im Internet täglich mit vermeintlichen Weisheiten von Vorbildern überhäuft. Schnell wird klar, dass es sich dabei nicht um Zaubersprüche handelt, die auf wundersame Weise die Arbeit erledigen, sondern eher um Kalendersprüche. Manchmal motivieren sie. Häufig aber sind es nichts als Worte ohne Kontext.
Vorbilder haben ihren Platz, doch sie können weder Erfahrung ersetzen, noch uns die Arbeit abnehmen. Jeder muss seine eigenen Fehler machen, um daraus zu lernen.

Wir alle sind Menschen und lernen aus Erfahrung und mit der Zeit, wie weit wir von der Perfektion unseres Handwerks entfernt sind.
Zum Glück muss etwas nicht perfekt sein.
Ich gebe jeden Tag mein Bestes, manchmal schaffe ich mehr, manchmal weniger.
In einem Jahr schaue ich darauf zurück und mir wird klar, welche Fortschritte ich gemacht habe. Dazu muss ich heute schreiben, was ich schreiben kann.
Am Ende des Tages ist es genug, um zufrieden zu sein und es morgen weiter zu versuchen.


Dienstag, 22 März 2016, 21:02 - Lars Hannig  Allgemein

Du bist nicht dein Job!

Du bist nicht dein Job!
An einem Tag räumst du vielleicht Regalwände ein, baust ölige Maschinenteile zusammen, bedienst die Gäste in einem schicken Café oder verkaufst am Telefon Versicherungen an alte Damen. Es ist der uralte Tausch von Zeit gegen Geld.
Sobald du nicht mehr dafür bezahlt wirst, hörst du auf Regalpacker, Maschinenschrauber, Kellner oder Callcenter-Mensch zu sein, aber deshalb gehst du nicht verloren.
Was bleibt, bist du.

Ich wuchs mit dem Gedanken über die Arbeitswelt auf, dass alles in schöne saubere Schubladen passt und passen muss. Man brachte es mir bei, in der Schule, im Fachabi, im Studium und hämmerte es mit jedem Besuch im Jobcenter tiefer in meinen Schädel.
Du steckst die Kindheit und die Teenagerzeit in ein Sparschwein, büffelst bis die Ohren qualmen, gibst dir Mühe und wirst entweder das, was du am besten kannst oder was du werden sollst. Du steigst als junger Erwachsener ins Studium oder gleich in die Arbeitswelt ein und bald bist du endlich das, was du so lange gelernt hast zu sein. Du hast ein Zeugnis, mit dem du deinen Werdegang belegen kannst, schließlich sind wir in Deutschland. Dokumente weisen deine Person aus, deine Qualifikation, dich.
Vergiss nicht, du bist der neue heiße Scheiß.

Wehe dir, wenn dir der Weg nicht klar vor Augen liegt, wenn dein Traumberuf nicht in der Datenbank des Jobcenters auftaucht oder du eine Abzweigung nehmen willst. Pech gehabt, wenn du dir den Büroalltag irgendwie spannender vorgestellt hast. Du willst was erleben? Geh’ ins Kino oder besser: Lies ein Buch.

Ein Großteil meines Lebens war genau das mein Dilemma. Meine Leidenschaft lag im Geschichtenerzählen und in Computerspielen, die ich entwickelte. Niemand bezahlte mich dafür und ich lernte das Handwerk auf eigene Faust. Nicht für einen Job und ohne eine Idee, wie ich damit Geld verdienen könnte, bloß für mich selbst.
Zehn Jahre später studierte ich Game Design und schrieb. Jobs kamen und gingen, sogar in der Gamesbranche. Heute verdiene ich meinen Lebensunterhalt als Programmierer. Und ich schreibe. Das ist mein Beruf.

Allem voran bin ich Geschichtenerzähler und Spielemacher aus Leidenschaft.
Ich bleibe es. Nicht weil ich grade davon lebe, sondern weil es in meiner Natur liegt.
Ich bin Autor, ich schreibe. Alles andere findet sich.


Donnerstag, 3 März 2016, 6:39 - Lars Hannig  Allgemein

Jahresziel: Roman

Schreibtisch 2016
Ich sitze an meinem Schreibtisch und blicke auf das Bild des Leuchtturms, der in finsterer Nacht über ein aufgepeitschtes Meer signalisiert. Möwen umkreisen den Turm im Mondschein.
Vor meinem Fenster ist es dunkel. Ich sitze in meinem frisch gestrichenen Arbeitszimmer, noch umgeben von Umzugskartons. Neben mir eine Tasse Kaffee, ein Oxford Block für Notizen, vor mir die Tastatur und der Bildschirm.
Ich wohne jetzt in Bochum. Mit dem neuen Jahr und dem neuen Ort ist es wieder einmal Zeit über meine Prioritäten nachzudenken.
Ich habe zwei Jobs, die meine Zeit beanspruchen. Erst schreibe ich, dann fahre ich ins Büro und programmiere Vollzeit bis zum Feierabend. Ich gehe grundsätzlich früh schlafen und stehe früh auf.
Mit zwanzig glaubte ich, Nachtmensch zu sein, doch ich war es nie. Ich saß bloß ständig im Dunkeln vor einem Bildschirm, die Tageszeit hatte oft keine Bedeutung. Sobald es aber Nacht wurde, war mit mir nichts mehr anzufangen. Ich war zu erschöpft, um kreativ zu sein und dann waren da noch die bösen Träume.
Es ist gut, das zu wissen, denn so kann ich mir die beste Zeit zum Schreiben heraussuchen. Für mich sind das die Stunden gleich nach dem Aufstehen. Es ist immer das Erste, was ich jeden Tag tue. Alles andere kommt danach. Das ist anstrengend, kostet viel Überwindung, aber es fühlt sich auch gut an, denn egal wie der Tag aussieht, ich weiß, ich habe schon etwas Wichtiges geschafft.

Im vergangenen Jahr habe ich fast nur Kurzgeschichten geschrieben. Ein paar davon habe ich bei Verlagen unterbringen können.
Mittlerweile gehe ich an jede Kurzgeschichte, wie an einen Miniroman. Zuerst plane ich, dann erzähle ich die Geschichte. Aufgrund der Wortbegrenzung kann ich nur ausgewählte Szenen preisgeben. In der Regel ist das Planungsdokument fast so lang wie die erzählte Geschichte, manchmal aber auch länger, ohne das etwas ausformuliert ist. Das dauert eine Weile, aber es ist die Sache wert, denn auch was ich nicht erzähle, schimmert in den Geschichten durch und verbindet sie miteinander.
Fertig ist die Geschichte erst nach der Überarbeitung. Im besten Fall genügen vielleicht drei Durchgänge. Manchmal braucht es aber auch sieben oder mehr. Zum Glück geht das bei einem zwanzig seitigen Projekt schneller als bei einem dreihundert- oder vierhundertseitigen Roman.
Ich überarbeite nicht alleine, als Autor sieht man gewisse Probleme erst, wenn ein wachsames Auge darauf hinweist. Bei mir sind das vor allem interessante Fragen und Details, an die ich noch gar nicht gedacht habe. Hier spielt dann wieder das Planungsdokument als Fundgrube eine große Rolle. Glücklicherweise lebt meine ideale Erstleserin mit mir zusammen und schreibt selbst großartig, wenn sie die Zeit dazu findet.

Es ist motivierender eine Kurzgeschichte abzuschließen, die für mich diesen Miniroman Charakter hat, als viele Monate oder Jahre in ein Romanprojekt zu stecken, dass dann immer noch nicht fertig ist. Je größer das Projekt, desto eher findet man etwas, dass sich verbessern lässt. Deshalb habe ich eine Schublade voller Romanprojekte, die alle zu Ende erzählt aber nicht veröffentlicht sind. Man kann sie ja auch nicht mal eben überarbeiten. Das kostet wieder Monate und das nächste reizvolle Projekt steht gleich vor der Tür.
Es fällt mir leichter, mich für eine weitere Kurzgeschichte zu entscheiden, denn die hat eine reelle Chance bald einen Verlag zu finden. Gerade hat meine Freundin und Autorenkollegin wieder eine Geschichte beim Ruhrliteratur Verlag untergebracht.
Ich schaue wieder in die Schublade mit den Manuskripten und mir wird flau im Magen. Was nützt es, Romane zu schreiben, wenn sie unveröffentlicht sind und niemand sie lesen kann? Ich müsste mich für einen Roman entscheiden, ihn aufmerksam lesen, ein Exposé schreiben und dem Drang widerstehen, gleich wieder zu überarbeiten. Aber überarbeiten muss ich doch …
Es ist der Respekt vor der jahrelangen Arbeit, die Angst trotz Veröffentlichungen nicht gut genug zu sein, die mich davon abhält, diese Romane in die Welt hinauszuschicken. Jeder veröffentlichte Romanautor kennt diesen Moment.
Halt! Weiche ich tatsächlich meinen Romanprojekten aus? Plötzlich ist es wichtiger geworden vielleicht etwas Kleines zu veröffentlichen als mit etwas großem ein Risiko einzugehen und mich über Monate ganz einem Projekt zu widmen.
Vor einer Weile fragte man mich noch: »Du bist Autor? Hast du denn schon was veröffentlicht?« Jetzt fragt man mich wie viel, als gelte es, einen Rekord aufzustellen.
Möchte man etwas schaffen, muss man sich die Zeit dafür nehmen und Prioritäten setzen. Im letzten Nanowrimo ließ ich Konzertkarten verfallen, um eine mir selbst gesetzte Deadline zu schaffen. Das Verrückte daran ist, ich finde es zwar nach wie vor schade, aber ich würde mich nicht umentscheiden. Das Schreiben ist mein Beruf. Meine Schreibzeit steht nicht zur Diskussion.

Ich glaube, eine der wertvollsten Ressourcen des Autors ist Zeit. Gerade heutzutage gehen wir mit nichts verschwenderischer um. Ich schaue nur mal eben auf Facebook: Nein. Ich lese nur kurz was in der Welt passiert: Nein. Es kommt nicht infrage auf E-Mails zu antworten oder »nur mal kurz« Feedback auf einen fremden Text zu geben. »Nur mal kurz« gibt es beim Schreiben sowieso nicht.
Das alles hat nichts in meiner Schreibzeit zu suchen. Auch nicht in meiner Lesezeit, wenn ich im Zug sitze und zur Arbeit fahre. In dieser Zeit denke ich über eine Geschichte nach oder lese Romane meiner Lieblingsautoren.
Wir leben in einer Zeit der Reizüberflutung. Selektion wird zum wertvollen Gut.
Nach der vielen Arbeit bleibt noch etwas Zeit für alltägliche Dinge und Entspannung, dann sitze ich gerne mit meiner Freundin auf dem Sofa, schaue Serien oder zocke etwas.
Es ist wichtig sich darüber klar zu werden, was man mit seiner Zeit anfangen möchte.
Ich kann das ganze Jahr über meine Miniromane in Kurzgeschichten Gewand schreiben. Die meisten Leser bevorzugen Romane.
Meine besten Geschichten sind Romane und dieses Jahr möchte ich einem dieser Romane widmen. Selbst auf die Gefahr hin, dass er in absehbarer Zeit keinen Verlag findet. Dann habe ich zumindest etwas in der Hand.
Wichtig ist nicht die Zahl der Veröffentlichungen. Viel wichtiger für mich ist die Qualität meiner Geschichten. Mit jeder Kurzgeschichte und jedem Roman lerne ich dazu.
Das Wichtigste ist seine Zeit zu nutzen.
Ich bin Autor. Ich schreibe.


Samstag, 27 Februar 2016, 12:21 - Lars Hannig  Allgemein

Lesung in Hamm, Buchhandlung Akzente

Am 19. Februar um 19:30 fand in Hamm in der Buchhandlung Akzente unsere »Struktur, Tapete« Lesung statt.
Es war ein langer Tag, direkt von meiner Arbeit als Programmierer fuhr ich weiter zur Lesung. Ich hoffe, man hat es mir nicht zu sehr angemerkt.
Ich war zum ersten Mal in Hamm. Als ehemaliger Dortmunder war mein erster Eindruck des Freitagabends: Eine herrlich breite Fußgängerzone, in der man sich nicht im Strom der Menschen von Geschäft zu Geschäft drängen braucht. So ist es in Dortmund leider nur am ganz frühen Morgen oder am späten Sonntagabend. Als ich noch zum Studium pendelte, verfestigte sich vor allem dieses morgendliche Bild der verschlafenen Dortmunder Fußgängerzone in meinem Kopf, durch die man entspannt schlendern konnte. Zu anderer Zeit stößt man leider auf Eile und Gedränge.
So war mir Hamm auf dem Hinweg zur Lesung gleich sympathisch. Wir (die lesenden AutorInnen von Ruhrliteratur) trafen uns am Bahnhof und konnten gemütlich durch die Fußgängerzone schlendern.
Einen Augenblick standen wir verdutzt vor der Buchhandlung. Ein eisernes Gitter versperrte die Tür, doch im inneren brannte Licht. Dort waren Menschen. Viele Menschen.
Wir überlegten, irgendwie auf uns aufmerksam zu machen. Jemand kam uns zuvor und öffnete die Gittertür. Also waren wir doch am richtigen Ort.
Schon wurden wir von Margret Holota, der Inhaberin der Buchhandlung Akzente, herzlich begrüßt. Der Verkaufsraum zog sich schlauchartig in die Länge. Regale mit ausgewählten Büchern zierten die Wände, im vorderen und hinteren Bereich waren Stuhlreihen aufgebaut. In der Mitte standen Mikrofone und die Instrumente unserer musikalischen Unterstützung: HerrTapete.
Da auf den uns angedachten Plätzen bei den Mikros schon Gäste saßen, setzten wir uns in die vorletzte Reihe, ein gutes Stück entfernt nahe des Eingangs. Wenn dafür auch die nächste Lesung so gut besucht ist, komme ich gerne wieder in die Verlegenheit. Kaum zu glauben. So viele Leute waren bereit, Eintritt zu bezahlen, um uns zuzuhören!

Den Anfang machte Nicholas Wieling, der mit Unterstützung von Natascha Herkt und Caroline Königs seine Geschichte »Die Zelle« aus »Struktur, Tapete« las. Sein erster Roman »Beziehungskisten« wird ebenfalls bei Ruhrliteratur erscheinen.

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(Fotos: Ruhrliteratur)

Nach jeder gelesenen Geschichte trat HerrTapete ans Mirko und unterhielt die Gäste mit seinen eingängigen Melodien und schrägen Texten, was sehr zur guten Stimmung beitrug. HerrTapete Youtube Video (von Ruhrliteratur)

Natascha Herkt gab mit ihrer Geschichte »Ein Feuer in der Ferne« einen Vorgeschmack auf die »Keller, Schlüssel«-Anthologie, die im Ruhrliteratur Verlag erscheinen wird.

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(Fotos: Ruhrliteratur)

Darauf folgte Caroline Königs, die in verteilten Rollen mit Nicholas Wieling, Natascha Herkt und Ina Lammers aus ihrem frisch veröffentlichten Roman »Die verlorene Räson« las (erschienen bei Ruhrliteratur).

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(Fotos: Ruhrliteratur)

Nach einer kurzen Pause las ich meine Geschichte »Eine Reise in vier Wänden« aus »Struktur, Tapete«. Darin erkennt der Ich-Erzähler, dass sein Grübeln ihn an einen Alltag fesselt, der längst keinen Halt mehr verspricht. Nicht das Zerdenken seiner Situation bietet Lösungsansätze, manchmal genügen eine Portion Mut und die bewusste Entscheidung etwas zu ändern.
Zum Abschluss las Ina Lammers ihre Geschichte »Bleiben wollen«, ebenfalls aus »Struktur, Tapete« in verteilten Rollen mit allen anderen AutorInnen, was dem Text für mich eine ganz neue Wirkung gab und viel Spaß gemacht hat.

Es gab Gelegenheit mit einigen der insgesamt 50 Gäste zu sprechen, die daraufhin erzählten, wie sie unsere Geschichten empfanden und was ihnen besonders gefiel. Wir scheinen die Erwartungen übertroffen zu haben.
Nach der Lesung begleiteten wir Stephanie Keunecke vom Ruhrliteratur Verlag (FB) noch ein Stück und ließen den Abend bei einem Getränk ausklingen.
Ich danke allen Beteiligten herzlich und natürlich auch den Gästen für diese schöne Lesung, die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.


Mittwoch, 23 Dezember 2015, 18:19 - Lars Hannig  Allgemein

Ruhrliteratur Lesung vom 19. Dezember in Gelsenkirchen

Die Lesung am Samstag, dem 19. Dezember in Gelsenkirchen, in den Räumlichkeiten der Kreativstatt – junge Werkstatt e.V. war ein voller Erfolg.
Offizieller Schwerpunkt war die »Struktur, Tapete«-Anthologie. Passend zur Weihnachtszeit wurden weitere Geschichten aus der neuen Anthologie »Weihnachten im Pott« vorgetragen. Zum Schluss lasen Caroline Königs und Nicholas Wieling aus ihren Romanen »Die verlorene Räson« und »Beziehungskisten«, die voraussichtlich im Frühjahr im Ruhrliteratur Verlag erscheinen werden.

Die Veranstaltung war gut besucht, die Stimmung entspannt und schön, die Räumlichkeit gemütlich und praktisch. Die Fotografien der Bild-Text-Anthologie wurden mit einem Beamer auf die Wand projiziert, Spotlights sorgten für stimmungsvolle Beleuchtung. Es gab Stehtische für die Autoren, auf Wunsch hätten wir auch ein Mikro haben können, was aber nicht notwendig war. Auch mit Getränken wurden wir versorgt. Für die Gäste gab es genug Stühle und sogar erhöhte Logenplätze.
Der Ablaufplan des Abends beinhaltete eine Anmoderation, mehrere kurze Pausen zwischendurch und funktionierte reibungslos. Das Publikum wurde gut unterhalten.

Lesung 19.12. Gelsenkirchen: Natascha Herkt, Caroline Königs, Nicholas Wieling Lesung 19.12. Gelsenkirchen: Lars Hannig
(Foto links: Natascha Herkt, Caroline Königs, Nicholas Wieling. Foto rechts: Lars Hannig. Fotos von Ruhrliteratur)

Den Anfang machte Nicholas Wieling mit seiner Geschichte »Die Zelle«, Natascha Herkt und Caroline Königs unterstützten ihn und lasen in verteilten Rollen.
Ich las meine Geschichte »Eine Reise in vier Wänden«, Natascha Herkt trug ihre Erzählung »Ich hatte immer Angst vor Darth Vader« vor. Caroline Königs schloss den ersten Block von »Struktur, Tapete« mit ihrem Text »hinter wahrheit«.

Lesung 19.12. Gelsenkirchen: Natascha Herkt, Lars Hannig Lesung 19.12. Gelsenkirchen: Natascha Herkt
(Natascha Herkt, Lars Hannig. Fotos von Ruhrliteratur)

Der zweite Block drehte sich um die neue Anthologie »Weihnachten im Pott« des Ruhrliteratur Verlags. Der Titel verspricht eine besinnliche Anthologie und genau das ist sie auch geworden. Nicht ganz so dick wie »Struktur, Tapete«, wirkt »Weihnachten im Pott« auf mich noch etwas ausgereifter und ist sehr unterhaltsam.
Ingesamt schaffen die Texte es, Erwartungen zu erfüllen und dabei trotzdem frisch und originell zu sein. Der Tonfall ist oft humorvoll und eignete sich gut für den zweiten Block des Abends.
Den Anfang machte ich mit meiner Geschichte »Die letzte Zutat zum Fest«, Natascha Herkt unterstützte mich und las die Rolle des kleinen Mädchens, das zuerst als Rivalin im Sandkasten und später als beste Freundin des gleichaltrigen Protagonisten auftritt.
Natascha las ihre Geschichte »Geschriebene Geschenke« direkt aus dem frisch geöffneten Belegexemplar und sorgte mit ihrer Schilderung von skurriler Verwandtschaft in feuchtfröhlicher Weihnachtsstimmung für einige Lacher.
Spontan las Kathy Kahner ihre Geschichte »Sankt Heterocephalus – oder die Wahrheit über Weihnachten« und sorgte für einen humorvollen Abschluss des zweiten Blocks.

Lesung 19.12. Gelsenkirchen: Kathy Kahner
(Kathy Kahner, Foto von Ruhrliteratur)

Der abschließende Block gehörte Caroline Königs mit einem Auszug aus ihrem Roman »Die verlorene Räson« und Nicholas Wieling mit einem Auszug aus seinem Roman »Beziehungskisten«. Beide Projekte sind auf ihre Weise vielversprechend und originell, fernab typischer Genregrenzen. Ich bin gespannt und neugierig.

Für den schönen Abend bedanke ich mich herzlich, sowohl beim Team der Kreativstatt als auch dem Ruhrliteratur-Team, besonders Stephanie Keunecke, die gerade erst als Verlegerin durchstartet und schon vieles richtig macht, was man bei anderen Kleinverlagen manchmal vermisst. Man merkt, dass sowohl der Ruhrliteratur Verlag als auch die Veröffentlichungen Herzensprojekte sind.

Ruhrliteratur Tasche

Die Anthologien »Struktur, Tapete« und »Weihnachten im Pott« gibt es als Taschenbuch und E-Book im Buchhandel oder direkt bei Ruhrliteratur. Die schönen Stofftaschen findet ihr exklusiv im Onlineshop und auf unseren Ruhrliteratur Lesungen.


Montag, 14 Dezember 2015, 19:30 - Lars Hannig  Allgemein

Neuigkeiten zum Jahresende

Für mehr als die aktuellsten Neuigkeiten auf meiner Facebook-Autorenseite blieb in den letzten Wochen leider keine Zeit, das Jahresende nähert sich und im Dezember steht mir noch ein Umzug bevor. Was ist also in der Zwischenzeit passiert?

Die UNTOT-Anthologie des Sperling-Verlags ist als Taschenbuch im Buchhandel zu haben. Darin enthalten ist unter anderem meine Gruselparodie »Grabhügelhaus«.

Ebenfalls als Taschenbuch erschienen ist nun auch die Anthologie Struktur, Tapete des Ruhrliteratur Verlags. Neben meiner Geschichte »Eine Reise in vier Wänden« findet sich darin auch die Erzählung »Ich hatte immer Angst vor Darth Vader« von meiner Autorenkollegin Natascha Herkt.

Im Dezember und im neuen Jahr stehen weitere Lesungen aus Struktur, Tapete an.
Merkt euch folgenden Termin vor:
Samstag, 19. Dezember um 19:30
Kreativstatt – junge Werkstatt e.V.
Hagenstraße 32, 45894 Gelsenkirchen

Der Nanowrimo war trotz engem Zeitplan ein Erfolg. Für gewöhnlich packe ich mir so wenig Termine wie möglich in den November, diesmal gab es private Termine, zwei Verlagstermine und eine Lesung. Das macht zwar Spaß, bedeutet aber einen umso härteren Nano, denn es bringt meinen morgendlichen Schreibrhythmus durcheinander. Ein stetiges Pensum ist für mich kriegsentscheidend.
Immerhin habe ich das Ziel erreicht und mein Psychothriller steht in der Rohfassung zu einem guten Drittel. Der Grundstein ist gelegt, auch wenn noch viel Arbeit auf mich wartet.

Zu guter Letzt noch eine tolle Neuigkeit: eine weitere Veröffentlichung!
Meine Geschichte »Die letzte Zutat zum Fest« hat es in die Anthologie: Weihnachten im Pott des Ruhrliteratur Verlags geschafft. Ebenfalls mit dabei ist meine Autorenkollegin Natascha Herkt mit ihrer Geschichte: »Geschriebene Geschenke«.


Samstag, 31 Oktober 2015, 14:47 - Lars Hannig  Allgemein

UNTOT-Anthologie nun vorbestellbar

"Untot"-Anthologie (vorläufiges Cover) vom Sperling Verlag

Passend zu Halloween gibt es tolle Neuigkeiten! Die UNTOT-Anthologie des Sperling Verlags kann ab sofort vorbestellt werden und wird am 4. November 2015 als Taschenbuch erscheinen. Darin findet ihr neben vielen anderen tollen Geschichten auch meine Grusel-Parodie »Versteckspiel im Grabhügelhaus«. Die Geschichte ist wie geschaffen, um euch noch einmal in Halloweenstimmung zu versetzen, ohne gleich ein ganzes Jahr warten zu müssen.
Übrigens habe ich nun auch eine Amazon-Autorenseite.

Ich wünsche euch ein schaurig-schönes Halloween.


Donnerstag, 22 Oktober 2015, 18:43 - Lars Hannig  Allgemein

Vorbereitungen zum Nanowrimo und weitere Veröffentlichung

Wieder einmal steht der National Novel Writing Month bevor. Kurz: Nanowrimo, noch kürzer: Nano.
Bei der Online-Schreibveranstaltung geht es darum, innerhalb der dreißig Tage des Novembers einen Romanentwurf von 50.000 Worten zu schreiben.
Neben einer riesigen Gemeinschaft von Autoren, die sich über die Foren auf der Nanowrimo-Website (www.nanowrimo.org) austauschen und motivieren, gibt es in vielen Städten lokale Treffen. Auch in Deutschland. Wo genau, findet man am besten im Nanowrimo-Forum heraus.

Für diesen Nanowrimo habe ich mir vorgenommen, einen Thriller zu schreiben.
Ihr könnt meine täglichen Fortschritte hier direkt mitverfolgen.
Die Planung läuft bereits auf Hochtouren. Ich bin meinem Vorsatz zu plotten zumindest etwas näher gekommen, als in den Jahren davor. Trotzdem ist die Zeit knapp.
Passend zum Thema Thriller sozusagen.

Wenn_es_Nacht_wird
Eine weitere Veröffentlichung steht bevor.
Meine zweite Geschichte um Ermittler Robert Fuchs mit dem Titel: »Der Schatten des Pianisten« wird im Moon House Verlag in der Anthologie »Wenn es Nacht wird…« voraussichtlich noch in diesem Jahr erscheinen.


Sonntag, 27 September 2015, 19:08 - Lars Hannig  Allgemein

Tipps vom Profi und Veröffentlichung

Die Brandung des Schreibens ist doch etwas Tolles, wenn auch mitunter etwas Rätselhaftes. Manche Schätze werden ans Ufer gespült und einige werden gefunden, aufgelesen, poliert und zur Schau gestellt. Andere werden zurück ins Meer gezogen und tauchen zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht wieder auf.
In diesem Jahr habe ich mich besonders auf viele kleine Projekte in Form von Kurzgeschichten konzentriert. Auch deshalb, weil ich des Öfteren angeschrieben wurde, wo es denn etwas von mir zu lesen gebe und ich bisher meistens vertrösten musste.
In dem Fall verwies ich auf meine Lesungen oder meine Veröffentlichung in der »Struktur, Tapete«-Anthologie des Ruhrliteratur Verlags.

Ich habe zwar ein Regalfach mit Romanmanuskripten, aber die sind leider noch unveröffentlicht und ich möchte interessierte Leser nicht gleich mit einem dicken Wälzer erschlagen. Meinen Erstlesern bin ich umso dankbarer, dass sie mich auf die gröbsten Schnitzer aufmerksam machen und ich Gelegenheit habe, die Romane reifen zu lassen, bis sie so weit sind. Wie ich in der Vergangenheit bereits sagte, mit Veröffentlichungen habe ich es nicht so eilig. Das Wichtigste ist das Schreiben und mich weiterzuentwickeln.

Meine Erstleser fragen mich nach diesem oder jenem Roman, wann der denn nun erscheine und wieso es so schwierig sei, einen spannenden Roman in einem Verlag unterzubringen. Suchen Verlage nicht andauernd neue Autoren?
An dieser Stelle möchte ich Erfolgsautor Oliver Uschmann zitieren, der auf der diesjährigen Text & Talk in Oelde seine Literatursprechstunde hielt. Er betonte: »Niemand sucht Autoren!«
Was im ersten Moment etwas ernüchternd klingt, ist tatsächlich aber sehr ermutigend und ein wertvoller Hinweis. Immer wieder stolpert man als Jungautor über Anzeigen, in denen Autoren gesucht werden. Was stimmt denn nun?
Oliver Uschmann sprach von seriösen Verlagen, die man vor allem daran erkenne, dass diese eben keine Autoren suchen, kein Geld für Sichtung, Lektorat oder Veröffentlichung nehmen und ein klar definierbares Programm haben.
Zur Erläuterung: Seriöse Verlage brauchen keine Autoren zu suchen, denn sie werden mit Manuskripten überschüttet. Als Autor muss man lernen, sich und seine Stoffe zu bewerben. Glück spielt immer auch eine Rolle. Oft muss man zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Besonders bei kleinen Verlagen kann man Glück haben. Um einen Fuß in die Tür zu bekommen, sind Anthologien ein guter Weg.

Ich war gemeinsam mit meinen Autorenkolleginnen Natascha Herkt und Kathy Kahner (von Kät Arts) vor Ort auf der Text & Talk und konnte mich persönlich in der Autorensprechstunde mit Oliver Uschmann unterhalten. Wir stellten ihm ein paar unserer Romanideen vor.
Er erfasste direkt den Kern meiner Geschichte und bestätigte mein Bauchgefühl. In einem großen Verlag habe ich mit den angesprochenen Projekten schlechte Karten, weil es Genremischungen sind.
Man sieht zwar auch im Verlagsprogramm häufig Genremischungen, aber es wird nicht gerne gesehen, wenn man als Jungautor gleich versucht etwas Unkonventionelles zu schaffen. Aus kommerzieller Sicht klingt das durchaus vernünftig. Man muss schließlich erst einmal zeigen, dass man bestehende Regeln und Konventionen folgen kann, bevor man damit bricht.
Spontan dachte ich darüber nach, eines meiner Projekte umzuschreiben, doch Herr Uschmann deutete direkt an, dass dadurch das Besondere meiner Idee verlorenginge. Das sah ich ein. Besser wäre es, gleich ein Projekt so zu konzipieren, dass es in ein Genre passt.

Übrigens bin ich kaum eine Woche später über einen Verlag gestolpert, bei dem Herr Uschmanns Tipp Gold wert war!
Nach vielen Jahren hatte ich eine schlummernde Idee endlich in die Tat umgesetzt. Meine Autorenkollegin Natascha Herkt war begeistert. Als sie aber hörte, wo ich meine Geschichte einsenden wollte, war ihre Reaktion: »Niemals, nie im Leben sendest du da etwas ein! Auf keinen Fall.«
Mein Bauchgefühl sagte mir etwas Ähnliches, deshalb hatte ich ihr die AGBs des Verlags zu lesen gegeben. Natürlich hatte Natascha Recht. Schon auf der Startseite des Verlags wurde betont, dass Autoren gesucht würden und die Chancen für den Autor einzigartig seien. Bei solchen Versprechen kann ich nur skeptisch eine Augenbraue heben. Es gibt viele Jungautoren, die unbedingt verlegt werden möchten und dabei leider das Kleingedruckte übersehen.

In diesem Jahr habe ich bisher elf Kurzgeschichten an Ausschreibungen geschickt. Davon sind zwei ausgewählt worden. Bei drei Geschichten warte ich noch auf Antwort. Das dauert im Schnitt zwei-vier Monate, je nach Menge der Einsendungen.
Bei zwei Geschichten war ich besonders zuversichtlich. Das Erstleser-Feedback war sehr gut. Ich ging bewusst ein Risiko ein und stellte das Motiv der jeweiligen Ausschreibung auf den Kopf.
Verlag Nummer Eins war begeistert. Verlag Nummer Zwei meldete sich nicht zurück, an sich keine Seltenheit, aber ich vermutete, ihnen hat mein Experiment nicht gefallen. Das ist in Ordnung, denn das Ursprungsthema war mir zu konventionell. Dafür habe ich jetzt eine tolle Geschichte mehr, die ich vielleicht später woanders unterbringen kann.

"Untot"-Anthologie (vorläufiges Cover) vom Sperling Verlag (Bild: Vorläufiges Cover, Sperling Verlag)

Ein tolles Beispiel ist übrigens der Sperling-Verlag, der mir einen erfrischend autorenfreundlichen Vertrag zugeschickt hat. Meine Grusel-Parodie »Versteckspiel im Grabhügelhaus« wird voraussichtlich Ende Oktober 2015 in der »Untot«-Anthologie des Sperling-Verlags erscheinen. Ich freue mich drauf!

Wer übrigens gleich etwas von mir lesen möchte, kann sich gerne bei mir melden. Ich habe die Gültigkeit der Download-Codes für »Der Fall des Herrn Krumm«, meine Steampunk-Detektivgeschichte, auf Mitte Oktober verlängert. Ihr bekommt die Codes direkt bei mir. E-Mail oder Facebook-Nachricht genügt.

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Klappentext: »Ermittler Robert Fuchs und sein junger Gehilfe Emil haben den Ruf selbst die kuriosesten Fälle zu lösen. Doch der Winter steht bevor und das Geschäft läuft schlecht.
Über eine Annonce finden sie einen neuen Klienten. Sie lassen ihre zugige Stube in der Altstadt von Brasston hinter sich und reisen zum Landsitz der Blackwell–Industriellenfamilie.
Ein Sohn des Hausherrn wurde ermordet aufgefunden. Man hat einen Landstreicher in Gewahrsam genommen. Kurz darauf verschwindet der Sohn des Geschäftspartners spurlos aus einem abgeschlossenen Zimmer. Die Kutsche der Blackwells wurde in der Umgebung gesichtet. Der Bericht des zuletzt angeheuerten Ermittlers gibt Rätsel auf. Okkulte Einflüsse seien nicht auszuschließen.«